Ausrüstung für alpines Weitwandern


Die Frage der Ausrüstung im allgemeinen und der Ausrüstungsgegenstände im besonderen hängt immer davon ab welches Abenteuer du planst und natürlich in welchem Umfang. Die Bezeichnung „Abenteuer“ für ein Outdoorerlebnis ist in diesem Zusammenhang nicht ganz zutreffend, denn ein Abenteuer ist im engeren Sinn eine Unternehmung mit ungewissem Verlauf. Aber wir reden von einem geplanten Vorhaben mit einer zielgerichteten Vorbereitung. Und hier sind die grundsätzlichen Fragen immer die gleichen:

  1. Welche Funktionsanforderungen stellen sich an die einzelnen Ausrüstungsgegenstände aufgrund von der Routenplanung, dem zu erwartenden Wetter, der Dauer des Vorhabens und den Versorgungsmöglichkeiten?

  2. Welches Gesamtgewicht ergibt sich insgesamt aus dem Gewicht der Verpflegung und dem sogenannten Basisgewicht aller Ausrüstungsgegenstände inklusive Rucksack? Das allerdings gerechnet ohne der Ausrüstung, die am Körper getragen wird und ohne der Verbrauchsgegenstände, wie zum Beispiel Brennstoff.

  3. Welchen individuellen Komfortanspruch habe ich an meine Ausrüstung?


Anhand der Fragen stelle ich meine Ausrüstung zusammen, welche sich in fünf Kategorien einteilen lässt. Diese „Big Five“ sind:

  1. Übernachtung und Schlafen

  2. Verpflegung

  3. Kleidung

  4. Rucksack

  5. Kommunikation und Navigation


Beim Zusammenstellen der Ausrüstung gehe ich dann immer nach dem folgenden Prinzip vor: Weglassen – Wiegen – Optimieren!

Zum Weglassen stellst du dir die Frage: Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich einen bestimmten Ausrüstungsgegenstand nicht dabei habe?

Man nimmt nichts „rein vorsorglich“ mit. Angst ist auch hier kein guter Ratgeber.

Optimieren bedeutet, dass du deine Ausrüstung durch testen auf die individuellen Bedürfnisse anpasst. Ziel ist die Reduzierung auf ein funktional notwendiges Minimum.

Zuletzt wirst du deine Ausrüstungsgegenstände immer noch wiegen. Eine Gewichtsreduktion erreichst du dann durch Produktvergleich. Allerdings muss dir bewusst sein, dass eine leichtere Ausrüstung in der Regel immer teurer ist.

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